Warum Porting Project?

Interview mit Eberhard Fecher, Inhaber von fecher

Herr Fecher, was bewegt so viele Kunden, mit ihren Anwendungen von Gupta auf .NET zu wechseln?

Die Gründe für eine Portierung sind vielfältig. Ganz allgemein gilt, dass heute niemand mehr neue Anwendungen in einer 4GL-Sprache wie SAL programmiert.

Die objektorientierten Sprachen Java und .NET haben Standards gesetzt, die sich damit einfach nicht realisieren lassen. CIOs erwarten heute eine SOA-fähige Architektur und Benutzer eine intuitiv zu bedienende Oberfläche. Das ist auch für Softwarehäuser wichtig, die ihre vorhandenen Lösungen ja weiterhin gut verkaufen wollen.

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Was können Sie für diese Kunden tun?

fecher war selbst 13 Jahre lang Premium-Partner von Gupta und vermarktet auch heute noch eine seinerzeit in SAL-Code geschriebene Branchenlösung.

So verfügen wir über das größte Gupta-Know-how im deutschsprachigen Raum und kennen wir die Sorgen und Nöte der Entwickler sehr gut. In der Softwareentwicklung gibt es bekanntlich keine Patentrezepte, dennoch will man auf Jahre hinaus die optimale Weichenstellung vornehmen. Deshalb lautet mein Vorschlag, in jedem Einzelfall ganz unverbindlich über die Zukunft der Gupta-Anwendung zu sprechen und zu analysieren, ob sie für ein Porting-Projekt in Frage kommt. Ebenso diskutieren wir alle Alternativen von der Neuentwicklung bis zum Kauf einer Standard-Lösung. Denn nur wer alle Optionen kennt, kann eine fundierte Entscheidung treffen.

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Welche Überlegungen sind noch wichtig?

Nach einer Portierung können Entwickler und Anwender von dem Erfahrungsschatz der starken .NET-Community profitieren: Die Plattform wird durch viele Unternehmen, Third Party Tools, Newsgroups, Bücher und Fachmagazine unterstützt.

Außerdem lassen sich Entwicklerstellen anschließend leichter neu besetzen: Während qualifizierte Gupta-Entwickler auf dem Arbeitsmarkt nur noch schwer zu finden sind, sind .NET-Experten zahlreich vertreten.

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Was sind die Vorteile des Porting Projects gegenüber den Strategien "Abwarten" und "Neu entwickeln"?

Eine Neuentwicklung ist vor allem teuer. In jede bestehende Anwendung wurden schließlich jahrelange Erfahrung und in der Praxis entwickelte Geschäftsprozesse "in Code gegossen".

Abzuwarten, dass die Gupta-Plattform doch noch weiterentwickelt wird, bedeutet, Umsatz- und Motivationseinbußen zu riskieren. Am Ende führt der Verzicht auf die umfangreichen Möglichkeiten moderner Technologien dazu, dass die Anwendung stirbt. Das Porting Project ermöglicht dagegen eine weitgehend automatisierte und somit kostengünstige Portierung. Eine nativ entwickelte Klassenbibliothek sorgt dafür, dass die ehemaligen Gupta-Entwickler problemlos mit dem neuen Code zurechtkommen.

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Wie lange dauert eine Portierung und welche Kosten kommen auf ein Unternehmen zu?

Beides richtet sich nach dem Umfang der zu portierenden Lösung.

Durch unser bewährtes Vorgehensmodell halten wir den Portierungszeitraum kurz. Meist können unsere Kunden nach wenigen Monaten bereits anfangen, ihre portierte Anwendung unter .NET weiterzuentwickeln. Ein vor dem Projektstart vereinbarter Endtermin und ein garantierter Festpreis reduzieren das Risiko.

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