Warum Visual WebGui?

Interview mit Günter Hofmann, Head of Software Services bei fecher

Herr Hofmann, was ist Visual WebGui eigentlich und wer kann davon profitieren?

Visual WebGui ist die .NET-Anwendungsplattform der israelischen Softwareschmiede Gizmox, die wir als Business Partner im deutschsprachigen Raum exklusiv anbieten.

Das Framework für Rich Internet Applications (RIA) auf Open Source Ajax-Basis ermöglicht es mit seinen Entwicklerwerkzeugen, Web-, Cloud- und mobile Applikationen mit vollem Desktop-Leistungsumfang zu erstellen, zu migrieren, auszuführen und zu verwalten.

Profitieren können davon alle Endkunden und Softwarehäuser, die heute ihre Applikation in Visual Studio mit WinForms-Technologie entwickelt haben und diese - oder Teile davon - in Zukunft in der Cloud, im Web oder auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets betreiben möchten.

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Wie unterscheidet sich diese Lösung vom heute noch üblichen Einsatz einer Terminalserver-Konfiguration?

Eine Visual WebGui-Applikation ist wesentlich kostengünstiger zu betreiben. Der Ressourcenbedarf von CITRIX und ähnlichen Remote-Desktop-Lösungen auf dem Server ist bekanntlich immens, ebenso der Aufwand für Einrichtung und Management der Systeme. Auch steht die erforderliche hohe Netzwerkbandbreite längst nicht überall zur Verfügung.

Eine Anwendung auf Visual WebGui umzustellen erfordert zwar einen gewissen Aufwand, aber ist dieser erst einmal erbracht, lässt sich die Lösung viel besser skalieren und kostengünstig zu Cloud-konformen Abrechnungsmodellen anbieten. Und natürlich ist die Bandbreite der unterstützen Clients viel größer, alle gängigen Browser-Umgebungen von Windows, Linux und Mac ebenso wie von iPhone, iPad oder Android lassen sich einsetzen.

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Welcher Aufwand ist denn nötig, um Visual WebGui einzusetzen?

Wer Visual Studio für die Neuentwicklung seiner Software nutzt, kann mit dem Visual WebGui Studio ganz leicht browserunabhängige Benutzeroberflächen in Ajax- statt der klassischen ASP.NET-Technologie realisieren. Die Vorteile liegen in der Produktivität der Entwicklung und der Performance und Skalierbarkeit der so erstellten Anwendungen.

Auch für die Portierung einer vorhandenen Desktop-Anwendung in die Cloud gibt es ein klar definiertes Vorgehen. Kurz gesagt werden dazu im ersten Schritt alle Referenzen von WinForms auf WebGuiForms umgestellt. Dann ist eine Reihe von Arbeiten am Quellcode erforderlich, damit er in einer Web-basierten Umgebung ebenso sicher laufen kann wir zuvor lokal. Dafür sorgen Visual WebGui-Komponenten, die eine neue Mittelschicht im Quellcode bilden.

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Wie kann fecher dabei unterstützen?

Als Beratungshaus unterstützt fecher seine Kunden bei der Implementation natürlich durch Schulungen, Consulting und Projektcoaching. Das geht hin bis zur schlüsselfertigen Realisierung als CloudMove-Projekt zum Festpreis. Unsere Portierungs-Experten können dabei auf jahrelange Erfahrung mit mittlerweile 150 erfolgreich abgeschlossenen Porting-Projekten aufbauen.

Es lassen sich übrigens nicht nur aktuelle .NET-Anwendungen portieren: Als ehemaliger Gupta-Partner haben wir große Erfahrung mit der Migration von Team-Developer-Anwendungen, in Zusammenarbeit mit Microsoft entsteht gerade ein zielgerichtetes Angebot für VB6-Lösungen und auch in Oracle*Forms sind immer noch viele unternehmenskritische Anwendungen realisiert. Wer seine Altanwendungen mit einem CloudMove-Projekt direkt in die Cloud bringt, setzt sich technologisch wieder an die Spitze der Entwicklung und überspringt sozusagen eine ganze Anwendungsgeneration.

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Was ist der erste Schritt auf diesem Weg?

Auf Anforderung steht Interessenten ein kostenloses Code-Assessment-Tool zur Verfügung. Meine Empfehlung lautet, sich dieses herunterladen, seinen Anwendungscode damit zu evaluieren und mit uns über das Ergebnis zu sprechen. Wir können dann ganz konkret beziffern, welchen Aufwand die Portierung in Eigenregie macht und zu welchen Festpreiskonditionen wir ein CloudMove-Projekt anbieten.