fecher setzt auf die eigene toolbasierte Dienstleistung „The Porting Project“, um die Technologie-Basis seiner Recruitment-Software hunter von Gupta Team-Developer auf das .NET-Framework von Microsoft umzustellen. Im Rahmen des Portierungsprojektes, das im ersten Quartal 2010 mit der Auslieferung der neuen Software abgeschlossen sein soll, erfährt die Anwendung eine Modernisierung der Benutzeroberfläche. Zugleich wird die Branchenlösung für die kommenden Herausforderungen durch Windows 7 und mehrschichtige Architekturen vorbereitet.
„Mit mehr als 1.000 Anwendern und über 160 Firmenkunden zählt hunter längst zu den führenden Recruitment-Lösungen im deutschsprachigen Raum“, sagt Gerhard Schickel, Manager Recruitment Solution bei fecher. Die Software war ursprünglich in den 90er-Jahren auf der Basis der 4GL-Plattform Gupta Team Developer konzipiert worden und wird seither permanent weiterentwickelt und erweitert. Der Aufwand, den das Entwicklerteam dazu mit dem mittlerweile in die Jahre gekommenen Werkzeug treiben musste, war in den letzten Jahren stark angestiegen. „Um unseren Kunden auch weiterhin die modernste und leistungsfähigste Software am Markt zu bieten, ist ein Plattformwechsel unumgänglich.“
Die neue hunter-Version wird deshalb auf dem zeitgemäßen .NET-Framework von Microsoft aufbauen. Nach Abschluss der Code-Portierung erhält die Software eine neue Benutzeroberfläche, für die alle bislang eingesetzten Custom-Controls durch die aktuellen .NET-Controls ersetzt werden. So kann der Benutzer die Oberfläche mittels Skinning an seine Bedürfnisse und einen eventuell existierenden Hausstandard anpassen. Der konsequente Einsatz einer Ribbon-Bar, die zu jeder Maske die passenden Aktionen anbietet, sorgt für wesentlich besseren Überblick beim Benutzer.
Auch für die interne Struktur der Anwendung bringt der Plattformwechsel deutliche Vorteile. Durch die Portierung entsteht moderner C#.NET-Code, mit dem sich etwa auch die neuen Möglichkeiten von Windows 7 wie Sidebar oder Preview nutzen lassen. Zudem ist die mehrschichtige Architektur bereits für SOA und Web-Services vorbereitet. Dass obendrein auch noch ein deutlicher Performancegewinn erzielt werden konnte, gilt da bei fecher nur noch als angenehmer Nebeneffekt.
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