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Günter Hofmann über fecher

Herr Hofmann, was macht fecher zu einem besonderen Unternehmen?

Seit unserer Gründung 30 Jahren haben wir uns immer mit den jeweils führenden Microsoft-Technologien beschäftigt. In einem so langen Zeitraum hat es viele Generationswechsel und auch Sackgassen in der Entwicklung gegeben, wie jedermann weiß. Und jedes Mal haben wir kreative Wege gefunden, unseren Kunden einen anstehenden Technologiewechsel zu ermöglichen, ohne dass sie etwas von ihren vorhandenen Softwarelösungen aufgeben mussten. Das ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, denn die Investitionen in Unternehmenssoftware machen vielerorts bereits eines der wichtigsten Produktionsmittel aus.

Wie können Sie über so lange Zeit technologisch am Ball bleiben?


Günter Hofmann, Geschäftsführer

Der wichtigste Faktor ist die enge Zusammenarbeit in einem perfekt eingespielten Team. Viele unserer gut 50 Mitarbeiter sind seit mehr als zehn Jahren im Unternehmen, und alle sind fest angestellt. So können wir die Kontinuität im Kundenprojekt gewährleisten – und auch darüber hinaus: Wenn der Kunde nach zwei Jahren wiederkommt, ist unser Consultant eben noch da und kann wieder einsteigen und beispielsweise neu hinzugekommene Entwickler unterstützen.

Das klappt auch deshalb so gut, weil unsere Spezialisten dank diverser Niederlassungen im deutschsprachigen Raum, in Osteuropa und den USA nie allzu weit weg von ihren Kunden sind. Trotzdem können sie das Team jederzeit um Kollegen aus den anderen Niederlassungen erweitern, die bei plötzlichen Engpässen aushelfen oder sich auf einem vielleicht gerade relevant gewordenen Spezialgebiet auskennen. Das geht bis zur nahtlosen Einbindung unseres Nearshoring-Teams in Rumänien – modernsten Kollaborationswerkzeugen und dem Internet sei Dank.

Wo liegen die fachlichen Schwerpunkte von fecher?

Unser angestammtes Thema ist die Anwendungsmodernisierung, speziell von datenbankbasierten Geschäftsanwendungen. Darin haben wir im zurückliegenden Vierteljahrhundert viel Know-how angesammelt, anfangs mit 4GL-Werkzeugen wie Gupta Team Developer, dann mit relationalen Datenbanken von SqlBase über Oracle und PostgreSQL bis zu SQL-Server, heutzutage vor allem auch mit Frameworks wie .NET und Web- und Cloud-Anwendungen auf HTML5-Basis.

Aber unsere Mitarbeiter zeigen ihre besonderen Softwareskills nicht nur in Kundenprojekten. Wir haben auch eine eigene Software, die wir entwickeln und beim Kunden implementieren. Unsere umfassende Recruiting-Lösung hunter ist mittlerweile von Andorra bis Zypern europaweit bei über 300 Kunden im Einsatz – größtenteils bei Personalberatern, aber auch in den Personalabteilungen großer Unternehmen.

Den dritten und jüngsten Geschäftsbereich bilden die fecher Business Solutions auf der Basis von Microsoft Dynamics CRM und einer eigenen Bibliothek mit fertigen Anpassungen, unseren buildingBLOCKS for CRM. Dank dieser Vorarbeit können wir damit in kürzester Zeit Lösungen realisieren, die sich für den Kunden anfühlen wie eine Individuallösung, aber nur einen Bruchteil einer solchen kosten. Bestes Beispiel sind Verbände, denen wir auf dieser Basis den fecher Verbandsmanager anbieten können. Viele wichtige deutsche Verbände arbeiten bereits damit.

Das klingt ja fast, als bestünde fecher aus drei verschiedenen Unternehmen

In der Tat bedienen wir mit unseren Geschäftsbereichen drei ziemlich unterschiedliche Zielgruppen. Aber technologisch geht es immer wieder um dieselben Fragen, daher ergänzen sich die Geschäftsbereiche für uns perfekt. Für den Kunden ist entscheidend, dass ein Technologieberater die Themen, über die er spricht, auch in der Praxis beherrscht, und dass ein Entwickler sich permanent mit den neuesten Technologien beschäftigt. Dank unserer speziellen Konstellation können wir beides uneingeschränkt gewährleisten.